 |
 hier geht es zum Cocomico Theater |
|
Der Zauberer aus dem Wandschrank. Musik, Texte und Briefe des Komponisten Erik Satie (1866-1925) |
 |
Er lebte in einem Zimmer, groß wie ein Kleiderschrank. Nur im Liegen, auf seinem Bett, konnte er komponieren. Irrlichternde Klavierstücke,
Träume in strengen Akkorden. Verborgen hinter Ironie, arm an Geld aber reich an Witz, Freundschaften und Feindschaften, verwandelte
er 9m² Enge in einen Reichtum für die Musik. Zwei Schauspieler und eine Musikerin machen ihn lebendig. Mit skurrilen Briefen,
komischen Erinnerungen, wütenden Kritiken und…
"Musik in Form einer Birne… so leicht wie ein Ei".
Er wandte sich gegen die damalige spätromantische Musiktradition und entwickelte stattdessen ruhige, zarte und kurze
Klavierstücke, die oft wie Klangbänder wirken. Satie blickte über seine eigene Generation weit hinaus.
Er war das Idol jüngerer
|
Komponisten und beeinflusste später die Musik von Copland, Thomson und Cage bis hin zu Adaptionen von Rockbands wie zum
Beispiel Blood, Sweat & Tears.
Aus den – zum Teil unveröffentlichten - Briefen, und aus Texten werden Astrid Kramer und Hans Heller lesen. Natascha Böttcher
spielt die prononcierten und poetischen Musikstücke auf dem Klavier und zum Teil auf dem Akkordeon. Musik und Texte leben von
der eigenwilligen, bizzaren Kürze, von einer Form, die Großspurigkeit und Gefühlsseligkeit vermeidet. Satie war ein
kritischer Geist, dessen einsam–bittere und doch feine Art seinen Ausdruck in Musik und Sprache zugleich fand.
Hans Heller spielt nach seiner Schauspielausbildung an der Musikhochschule Hannover in Bühnenhauptrollen an verschiedenen
Theatern: u.a. Hannover, Bielefeld, Dortmund, Oldenburg, Bremen, Schwerin. Seit 1992/93 arbeitet er fürs Fernsehen und Kino und
ist bekannt geworden als Protagonist verschiedener Serien, Fernseh- und Kinofilme, ohne seine Leidenschaft für das Theater zu
vernachlässigen.
Astrid Kramer spielte nach ihrer Ausbildung an der Folkwang Schule u.a. an den Städtischen Bühnen Fraknfurt/Main, in Köln
und in Hamburg.
1990 beginnt sie neben der Theaterarbeit ein juristisches Studium und arbeitet anschließend als Strafverteidigerin.
Parallel dazu befasst sie sich intensiv mit Malerei und arbeitet seit 2006 ausschließlich künstlerisch.
Natascha Böttcher wächst in St. Petersburg auf und durchläuft von 1982-1990 ihre Ausbildung zur Akkordeonistin,
Pianistin und Dirigentin an der Musorgsky Musikhochschule und dem Kulturinstitut in St. Petersburg. Anschließend arbeitet sie in
verschiedenen Formationen als Solistin und Dirigentin. 1996 Umzug nach Hamburg, wo sie sich als Theatermusikerin einen Namen gemacht
hat. 2003/2004 wird sie zweimal mit dem 1. Preis auf internationalen Akkordeonwettbewerben ausgezeichnet.
|
| Downloads |
 |
|
Verschiedene Dateien liegen im
Presse-Club
zum Download bereit.
|
|